Zwei Millionen Euro — das ist eine stolze Summe, bedeutet das doch für die Gemeinde Selent, die 10% an der BTG hält, rund 200.000 Euro.
Von der IBank wird — anders als im ersten KN-Bericht — sehr wohl einige Verhaltensweisen der Betreibergesellschaft gerügt, wie zum Beispiel die personelle Verflechtung zwischen Betreiber und den im Technologiezentrum ansässigen Firmen wie auch der “Anschein eines hotelähnlichen Betriebes” (sprich: Übernachtungen und private Veranstaltungen).
Mit dem nun vorliegenden Prüfbericht der IBank sollten nun auch die letzten Hoffnungen einiger Vertreter der BÖRB (Bürgerinitiative “Öffnet und Rettet die Blomenburg”) hinfällig sein, die sich weiterhin für die Öffnung der Blomenburg für private Feierlichkeiten stark gemacht haben (s. auch Bericht hier im Blog).
Zu weit aus dem Fenster gelehnt? Es war zum Zeitpunkt der Resolution absehbar, dass die Privatveranstaltungen in keinster Weise fördermittelkonform waren…
Ich bin immer mehr der Ansicht, dass mensch nach vorne blicken sollte — um die Fehler der Vergangenheit und ihre Aufarbeitung kümmern sich andere.
Der Betrieb des TZ durch den Kreis macht jedoch nur Sinn, wenn er nicht halbherzig durchgeführt wird — wie in Vergangenheit, wo mensch fast den Eindruck gewinnen konnte, nur der Verlustausgleich von Kreis und Gemeinde hielte das TZ am Laufen. Nein, im Gegenteil — wenn es überlebensfähig gemacht werden soll, dann muss nun eine Offensive gestartet werden, denn der Ruf ist fürs Erste dahin, einen guten Ruf aufbauen kostet jedoch Zeit — und Geld. Wiederum überwiegend öffentliche Gelder — des Kreises, der Gemeinde Selent.
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UND WAS NUN?