Hohe Tiere und die Blomenburg

fhu

Heute flatterte uns ein Schreiben der Bürgerinitiative “Öffnet und Rettet die Blomenburg” ins Haus, in dem zu zwei Veranstaltungen eingeladen wird — am 27.11.09 eine Diskussionsveranstaltung mit Landtagsabgeordneten und am 7. 12. 2009 mit Bundestagsabgeordneten Termin fällt aus bzw. wird in den Januar verschoben:

“Unseren Gästen wollen wirt unser Anliegen vortragen und mit ihnen darüber diskutieren, mit dem Ziel, dass sie sich für unsere Vorstellungen einsetzen.”

Meines Erachtens schadet es nicht, von höheren Orts Unterstützung zugesagt zu bekommen. Was aber mit der Burg als Teil des Technologiezentrums geschieht, entscheidet die Trägergesellschaft — und in dieser hat die Gemeinde Selent einen Sitz. Das heisst, wir sollten uns vor Ort klar werden, was die Gemeinde will, und dann mit allen verfügbaren Kräften versuchen, unsere Vorstellungen in der Trägergesellschaft durchzusetzen oder zu tragfähigen Kompromissen zu kommen.

Jetzt zu sagen, das Land wäre daran Schuld, dass keine öffentlichen Veranstaltungen auf der Burg durchgeführt werden können, ist definitiv falsch — die einstweilige Verfügung wurde von der Trägergesellschaft angestrengt, um zu retten, was zu retten war… die weitere Ausgestaltung, was geht und was nicht, trifft meines Wissens die Trägergesellschaft.

Auf der Einladung steht ein Satz, dem ich nur zustimmen kann: “Uns geht es hier nicht um mögliche Vergangenheitsbewältigung, sondern um die Weichenstellung für die Zukunft.”

Genau. An den eingetretenen Umständen ist so nichts mehr zu ändern, wir sollten nun sehen, dass wir gemeinsam zu einem Ergebnis kommen, ohne weiter zu streiten, wer was wann gesagt und gemacht hat. Das ist Geschichte, nicht mehr zu ändern…


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