Hinweis: Blogpause! Endlich… Zeit für was Neues

fhu

Zitat aus meinem “alten” Blog:

In den letzten Monaten zeigte ich mich hier öfters leicht genervt von den Ansprüchen, die aus dem Dorf an mich und meine Bloggerei gestellt werden. Ich merkte, dass ich diesen weder gerecht werden noch im altgewohnten Trott weitermachen will.

Seit über fünf Jahren läuft nun dieses WordPress-Blog, die Optik und die Inhalte wandelten sich mit der Zeit, die Site wurde immer umfassender und unhandlicher. Über den technischen Stand will ich mal lieber schweigen, sonst lacht sich die WP-Gemeinde einen Ast…

Nun stelle ich fest – mir reichts langsam. Klar springt regelmässig der Schreibreflex an (nicht ohne Grund bin ich seit Jahrzehnten in verschiedenen Vereinen Schriftwart &/oder Pressemensch gewesen): über dies oder das könnte ich ja was schreiben… Die notwendige Energie fehlt dann aber doch – “Och nö, so wichtig ist es ja auch nicht…” oder “brauche ich nicht mehr, die Kieler Nachrichten schreiben ja drüber…” – stimmt, seit dem offenen Brief sehr viel über Selent und Umgebung in den Kieler Nachrichten zu lesen ;-)
Ich merke aber, dass es nur noch ein Reflex ist, es belastet mich zunehmend. Das der Job einen unter Druck setzt, ok, das kann es geben; aber aus einem Steckenpferd sollte mensch Energien rausziehen können, nicht welche reinstecken müssen.

Genug der Vorrede. Chefredakteur und Lokalreporter gehen ab heute in unbefristeten, unbezahlten Urlaub, die Praktikanten befüllen weiterhin die Twitterspalte oder dürfen sich mal mit einem Artikel versuchen, und der Verlag macht sich insgeheim Gedanken, das Format entweder ganz einzustellen oder unter geänderten Vorzeichen etwas Neues zu starten. Da es sich um ein Non-Profit-Unternehmen handelt, steckt auch kein Zeitdruck dahinter… (ist doch ‘ne nette Beschreibung meines Hobbies?)

Die Kommentare bleiben fürs Erste offen, wie es weitergeht, kann und will ich heute noch nicht sagen.

Und, natürlich, danke an meine treuen Leser fürs jahrelange Begleiten – von vielen weiss ich nur durch RL-Begegnungen, denn kommentieren wollten hier nur die Wenigsten.

Und danach sollte auch Sendepause sein. Bin leergeschrieben, mir fällt nichts mehr ein. Einerseits. Andrerseits ist mir das Schreiben dermaßen in Fleisch und Blut übergegangen, dass mich die Ideen einfach anspringen. Nur der Antrieb, sie dann auszuformen, zum Leben zu bringen, damit hapert es gerade.

Gut. Dann gibts halt ne Pause. Und wenns mich dann wieder überkommt, dann haben meine Ideen ein neues Zuhause – schön aufgeräumtes Layout, fast keine Kategorien, viel whitespace, so, wie in den letzten Jahren jedes Layout mal anfing – bis ich es wieder vollstopfte mit Dingen, die mensch auch noch brauchen könnte – hier ne Tag-Wolke, dort eine Diashow, was gibt es nicht alles für tolle Gimmicks unter den Plugins von WordPress.

Und, vor allem, endlich wieder die aktuelle Version. Das beruhigt, macht auch die Arbeit mit aktuellen Projekten einfacher, weil ich hier das eine oder andere ausprobiere und nicht auf nem Produktivsystem ne Operation am offenen Herzen durchführen muss.


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